Seit 1903 war das Haus im Besitz der Familie Eiberger, welche bis ca. 1961 durchgehend (teilweise verpachtet) den Gastbetrieb aufrechterhielten. Zeitzeugen erzählen, dass es sich immer um ein Haus mit sehr guter Küche handelte. 1945, möglicherweise auch 1944, war im Gasthaus – die Gaststube befand sich damals im Erdgeschoß, wo auch über ein noch erhaltenes Gassenschankfenster Bier zum Abholen ausgeschenkt worden war – eine Notschule untergebracht. Prominenter Gasthausschüler: P. Senekovic JG 1936. Immer sehr beliebt war der schattige Gastgarten, der seit je her unverändert blieb. ...die Seele ist eingetaucht in Vergangenes – hat
Altes gefunden und neues Sein eingehaucht – hat sich einen Wunsch
erfüllt – einen Ort gefunden, der Zeit einfängt... Die Außenfassade wurde mit Hilfe der Gemeinde und des Denkmalschutzbauamtes originalgetreu renoviert. Veranda und Gartentoiletten (Baujahr 1905) wurden gesamt im Originalzustand erhalten. Im Innenbereich haben wir modernste technische Anlagen (Lüftungsanlage kann in der Stunde 3.000 m³ Luft umwälzen) mit traditioneller Einrichtung bestmöglich vereint. Durch Verwendung natürlicher Materialien (Holzboden, Vertäfelung) konnten wir die besondere Atmosphäre dieser Räumlichkeiten unverändert erhalten. Ich freue mich, sie in meinem Hause begrüßen zu dürfen und hoffe, dass sie so wie ich den Hauch der Vergangenheit einfangen und genießen können. Die Wirtin:
Unsere Adresse: Sehr geehrte Gäste! Nach reiflicher Überlegung hab ich nun eine Entscheidung für meine Familie getroffen und halte ab nun nach 6jährigem Betrieb am Sonntag geschlossen. Meine Kinder werden immer größer und verlangen ihre Zeit. Zudem hängt ein Gasthaus in dieser Art sehr von persönlichem Einsatz ab. Jeder der ein wirtschaftliches Verständnis hat, wird wissen, dass dies zwar eine Entscheidung gegen das Einkommen ist, aber jeder der Familie hat, wird wissen, dass dies eine Entscheidung für Familie – für Kinder ist. Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis |
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